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Wie ist ein perfekter Espresso?

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Einen perfekten oder zumindest gut zubereiteten Espresso erkennen Sie recht einfach: Die Crema ist haselnussbraun und hat verschiedene Farbschattierungen. Wenn Sie mit dem Löffel durch die Crema gehen, schließt diese sich direkt wieder oder noch besser ist es, wenn Sie den Kaffee gar nicht sehen.

Was kann man beim Espresso falsch machen?

  • Bei einer „Unterextraktion“:

Die Crema ist „milchig“ blass und dünn und löst sich sofort auf, wenn man mit dem Löffel durchgeht. Er schmeckt dünn und wässerig, ist nur mäßig warm. In diesen Fällen spricht man von einer „Unterextraktion“. Dies bedeutet, dass der Kaffee z.B. zu grob gemahlen wurde, die Temperatur bzw. der Druckaufbau der Espressomaschine war zu niedrig oder dass beim Tampen Fehler gemacht wurden.

  • Bei einer „Überextraktion“:

Die Crema ist insgesamt sehr dunkel, fast schwarz oder ist schwarz umrandet und löst sich schnell auf. Er schmeckt bitter oder leicht verbrannt. In diesen Fällen spricht man von einer „Überextraktion“. Dies bedeutet, dass der Kaffee zu fein gemahlen wurde, die Temperatur der Espressomaschine zu heiß war oder zu oft oder zu fest getampt wurde. Was man in solchen Fällen tun sollte? Espresso zurückgeben! Oder uns um Rat fragen. Wir helfen gern!

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Was ist die richtige Technik?

Zur Erstellung eines perfekten Espresso gehören neben der passenden Bohne die klassisch italienische Zubereitungstechnik der italienischen Siebträgermaschine. Technisch werden im Haushaltsbereich folgende Typen unterschieden:

  • Einsteiger-Espressomaschinen basierend auf einer Thermoblockbeheizung mit einem Unterbau- Siebträger.
  • Profi-Espressomaschinen mit Kesseltechnik mit einer vorgebauten Brühgruppe (E61 von Faema, 1961 entwickelt für gewerbliche Barmaschinen)

Bei allen Maschinen wird eine frische Portion Espresso unter einem Druck von ca. 10-12 bar „ausgepresst“. Bei der Brühgruppe E61 von Faema wird das Espressopulver zur Verbesserung der Qualität während des Auspressvorgangs kurz vorgebrüht.

Was ist das richtige Equipment?

Eine weitere absolut wichtige Komponente ist die Espressomühle. Hier wird unmittelbar vor der Zubereitung genau eine Portion Espresso absolut frisch gemahlen. Hierbei ist der Mahlgrad sehr fein justierbar, damit sich beim Auspressvorgang der entsprechende Widerstand für die 10-12 bar Pumpendruck ergibt. Ist der entstehende Druck aufgrund eines zu groben Mahlgrads zu gering, werden nicht alle Bestandteile ausgepresst und der Espresso wird hell und eher bitter. Ist der Mahlgrad zu fein, besteht die Gefahr, dass der Espresso „verbrennt“ und auch bitter wird. Diese Probleme können entstehen, wenn man nicht frisch gemahlenen, sondern vorgemahlenen Espresso benutzt.

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